
KRITIS
PRAXIS Webcast
Was können Sie erwarten?
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45 Minuten praxisorientierte Vorträge mit Zeit für Rückfragen
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Wir orientieren uns immer an Kernfragen rund um das Thema
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Einfache und kostenlose Teilnahme via MS Teams (Online Inkognitofenster funtioniert i.d.R. sehr gut)
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Ausschließlich für KRITIS Branchen und ISMS Interessierte - wir versuchen den fachlichen Fokus zu halten.
Sabotage durch fremde Staaten oder Terror aus dem Inland?
Warum die Zuordnung so schwerfällt und warum gerade sie über die richtige Reaktion entscheidet.
03.09.2026, 10:00 - 10:45 Uhr

Jörg Müller war viele Jahre in leitenden Funktionen in Sicherheitsbehörden und zuletzt als Chef des Brandenburger Verfassungsschutzes tätig, mit einem Schwerpunkt auf der Bewertung extremistischer Bedrohungen und dem Schutz Kritischer Infrastrukturen. Heute ist er als unabhängiger Berater tätig und begleitet Organisationen bei Fragen rund um Resilienz, Krisenmanagement und Sicherheitsstrategie. Als Mitgestalter des KRITIS PRAXIS Forums leitet er den erstmals stattfindenden Führungskräfte-Track, der den strategischen Austausch zwischen Unternehmensleitungen, Behörden und Sicherheitsverantwortlichen fördert.
Kernfragen
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Sabotage durch fremde Staaten oder Terror aus dem Inland? Warum die Zuordnung so schwerfällt und warum gerade sie über die richtige Reaktion entscheidet.
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Welche Ideologie treibt die Täter? Das anarchistische Selbstverständnis hinter Gruppen wie der Vulkangruppe, von der Parole gegen den „militärisch-industriellen Komplex“ bis zur behaupteten „gemeinwohlorientierten Aktion“.
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Wie funktioniert das Label „Vulkangruppe“? Dezentrale Strukturen, niedrige Einstiegsschwelle, Nachahmungstäter. Warum diese Bedrohung so schwer greifbar ist.
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Wie bereiten sich Betreiber konkret vor? Schutz neuralgischer Punkte, physische und organisatorische Resilienz, Krisenführung.
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Wie werden aus Bedrohungserkenntnissen belastbare Entscheidungen, ohne in Aktionismus oder Unsicherheit zu verfallen?
Kurzbeschreibung
Brennende Kabelbrücken, ausgefallene Umspannwerke, tagelange Stromausfälle: Die Angriffe auf die Energieversorgung in Berlin, Bayern und Baden-Württemberg haben gezeigt, wie verwundbar Kritische Infrastrukturen sind. Auf den ersten Blick wirken die Taten wie hybride Sabotage. Die Spuren führen jedoch überwiegend in den gewaltorientierten Linksextremismus.
Im Webcast ordnet Jörg Müller die Ereignisse aus Sicht der Sicherheitsbehörden ein. Er erklärt die Ideologie und die Täterlogik hinter Gruppierungen wie der Vulkangruppe, zeigt, warum die Abgrenzung zu staatlicher Sabotage so schwierig ist, und leitet daraus ab, worauf es für Betreiber jetzt ankommt. Im Mittelpunkt stehen konkrete Ansätze, wie Organisationen ihre Resilienz stärken und sicherheitsrelevante Informationen in fundierte Entscheidungen überführen.
In Kürze: ABB zeigt welche Systemhärtungmaßnahmen für ein sicheres System erforderlich sind
17.09.2026, 10:00 - 10:45 Uhr